Karsten Betz (FDP)

Themen
1. Gewerbesteuer im Vergleich zu Nachbarkommunen reduzieren!
Es ist dringend erforderlich, den Gemeindehaushalt zu konsolidieren, um die Gewerbesteuerhebesätze senken zu können, anstatt diese bei jeder Haushaltslücke zu erhöhen. Hierdurch können Neuansiedlungen von Firmen in unserer Gemeinde erleichtert werden und unsere ortsansässigen Unternehmen bleiben konkurrenzfähig.
2. Infrastruktur der Gemeinde verbessern und aufrechterhalten!
Die Autobahnanbindungen und Nahversorgung sind bereits sehr gut bei uns. Es gilt, diese mit Augenmaß zu verbessern, indem nicht nur mehr Fahrradwege und -schutzzonen installiert werden, sondern auch ein fließender Verkehr zu und von den ortsansässigen Betrieben gewährleistet wird. Hierbei muss ein Ausgleich zwischen den Interessen aller Verkehrsteilnehmer geschaffen werden.
3. Leichterer Zugang zu Fördermitteln für Freiberufler, Gewerbetreibende und KMU!
Durch die Verbesserung der Netzwerke und die Vereinfachung der Kontaktaufnahme zu Förderstellen sollten Fördermittel und Zuschüsse leichter zugänglich gemacht werden. Hier kann die Gemeinde mehr tun, wie es bereits im Ausland teilweise der Fall ist, wo Unternehmen über die Internetseiten der Gemeinden Hilfestellung bei der Beantragung von Förderungen erhalten können.
4. Bürokratieabbau in der Gemeinde!
Wo immer möglich, sollte die Bürokratie in der Gemeinde abgebaut werden. Das Motto lautet: "Wenn keine Vorschrift zwingend dagegenspricht, ist es erlaubt."das ist mein Verständnis von liberaler Politik. Weiterhin müssen feste Fristen bis zur Entscheidung der Gemeinde definiert werden, um den Unternehmen weitgehende Planungssicherheit zu gewährleisten.
Bei diesem Thema werde ich mich auch über unsere Gemeinde hinaus, wo immer möglich, konsequent einsetzen, insbesondere für Freiberufler, Gewerbetreibende und KMU. Diese haben bei der Einhaltung der Vielzahl von nationalen und internationalen Vorgaben (z.B. Datenschutz) einen überproportional hohen Aufwand. Ein DAX-Unternehmen kann sich eine ganze Abteilung zur Einhaltung des Datenschutzes leisten, während ein Mittelständler dies "nebenbei" erfüllen muss. Daher ist der konsequente Bürokratieabbau besonders wichtig, damit wir wieder konkurrenzfähiger werden. Zum Beispiel wäre ich dafür, dass diverse Vorschriften erst ab einer Unternehmensgröße von 50 Mitarbeitern und in einem weiteren Schritt ab 250 Mitarbeitern gelten dürfen. Dies würde vielen Gewerbetreibenden und kleineren Unternehmen ihr tägliches Geschäft deutlich erleichtern.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Betz
Bürgermeisterkandidat der FDP

 

Dominik Hochlenert (CDU)

Sehr geehrte Mitglieder des Gewerbe- & Unternehmerverband des Saarlandes e.V.,

Die aktuellen Probleme in Wirtschaft und Handwerk sind mir bekannt: Lieferengpässe, Material-Preissteigerungen, ein steigendes Anspruchsdenken im Kundenkreis bei einer oftmals problematischen Zahlungsmoral, die Entwicklung zur Arbeitnehmergesellschaft, die zu Personalknappheit, hohen Gehaltsforderungen und kürzerer Arbeitszeit führt, hohe Betriebskosten, usw.

Wegen der Lage an zwei Autobahnanschlüssen ist Kirkel per se ein attraktiver Gewerbestandort. Ich möchte die Digitalisierung vorantreiben und Fördermittel gezielt einsetzen, um Kirkel für neue Unternehmen attraktiv zu machen und gleichzeitig die bestehenden Unternehmen zu fördern. Dabei sollen spezielle Beratungs- und Schulungsangebote für Unternehmer für das notwendige Knowhow sorgen. Im Besonderen geht es mir darum, die Beziehung zwischen der Gemeinde und den Unternehmen und Selbständigen zu intensivieren, sei es beispielsweise durch die Einführung eines Unternehmerstammtischs oder auch durch regelmäßige Strategiemeetings. Ich strebe eine offene und ehrliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe an, um das Beste aus Gemeinde und Wirtschaft herauszuholen.

Eine Gemeinde lebt von einem gesunden Unternehmertum.

Beste Grüße,

Ihr Dominik Hochlenert

 

Dennis Jahnke (SPD)

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