Klaus Feß (CDU)
Wirtschaftsförderung: Chefsache!
Wir wollen Partnerschaften auf Augenhöhe für unsere Unternehmen. Deswegen brauchen wir eine aktive Wirtschaftsförderung und einen Landrat, der Kümmerer und Problemlöser ist und immer persönlich ein offenes Ohr hat. Wirtschaftsförderung muss Chefsache sein.
Die großen Rahmenbedingen der Wirtschaftspolitik werden in Berlin und Brüssel gemacht. Der Kreis muss daher aktive Lobbyarbeit für unsere Unternehmen in Saarbrücken und Berlin betreiben und gleichzeitig seine Hausaufgaben machen, indem wir vor Ort die Dinge anpacken, die wir selbst in der Hand haben, z.B.:
• Partnerschaftliche Lösungen auf Augenhöhe
• Effiziente und dienstleistungsorientierte Genehmigungsverfahren
• Investitionen in unsere Berufsbildungszentren und Werbung für Ausbildungsberufe
• Gute Ausstattung unserer Schulen
• Rahmenbedingungen verbessern von einer Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, über verlässliche und flexible Betreuungsangebote, die zur heutigen Arbeitswelt passen. bis zu einem attraktiven Lebensumfeld in den Kommunen
Begleitend dazu ist im täglichen Verwaltungshandeln die Rückbesinnung auf die bewährten Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft erforderlich. Wir können und wollen nicht alles regeln, sondern ein verlässliches Klima für die örtliche Wirtschaft schaffen.
Frank John (SPD)
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Barbara Spaniol (DIE LINKE)
Die Wirtschaft Im Saarpfalz-Kreis ist vielfältig mit hoher Gründungsintensität. Daher ist ein zentraler Punkt für mich die Fachkräftesicherung: die vielen Betriebe im Handwerk, in Industrie und Handel im Kreis brauchen qualifizierten Nachwuchs. Die duale Ausbildung muss durch gezielte Berufsorientierung gestärkt werden. Hier spielen die Berufsbildungszentren in Homburg und St. Ingbert eine große Rolle. Sie sind auszubauen, damit das Dach für die berufliche Bildung und damit eine gute berufliche Zukunft größer wird. Ein fester Faktor der betrieblichen Bildung und Weiterbildung sind die Volkshochschulen mit der Kreisvolkshochschule, die mehr Planungssicherheit mit Blick auf ihre Finanzierung statt Hängepartien brauchen. Für die Betriebe gehören auch gute Rahmenbedingungen für die Menschen und ihre Familien, die hier leben und arbeiten, dazu, um die Abwanderung zu bremsen: z.B. mit mehr Kita-Plätzen. Denn fehlt der Platz, klappt es nicht mit der Arbeit vor Ort, es wird sich anderswohin orientiert. In die Schulen ist spürbar zu investieren, mit mehr Ganztagsplätzen und besserem Internet. Die Region braucht einen engmaschigen ÖPNV, mehr E-Government, weniger Verwaltungshürden, keine überzogenen Gewerbesteuerhebesätze – die gehen zu Lasten des Standorts und der Bürgerinnen und Bürger.