Manfred Klasen (DIE LINKE)
Der Regionalverband Saarbrücken mit seinen fünf Städten und fünf Gemeinden ist das saarländische Wirtschafts- und Arbeitsmarktzentrum. Daher will ich eine intakte moderne Infrastruktur zum Erhalt und der Ansiedlung neuer Handwerks-, Dienstleistungs- und Industriebetriebe, eine konsequente Flächennutzung zuallererst bei brachliegenden Gewerbeflächen zur Ansiedlung neuer Unternehmen.
Ich trete für eine ausreichende Förderung des Mittelstandes ein, als einem der größten Arbeitgeber in der Region. Ich strebe eine bessere Personalausstattung bei der Wirtschaftsregion Saar an, um insbesondere bei der Antragsstellung und Umsetzung von Förderprogrammen von Land, Bund und EU aktiv werden zu können. Eine marode Infrastruktur gefährdet unseren Wirtschaftsstandort, daher will ich mehr finanzielle Mittel in öffentlichen Haushalten für Investitionen. Öffentliche Investitionen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den regionalen und überregionalen Wirtschaftskreislauf.
Roland König (FDP)
Die FDP, also die Partei für die ich kandidiere, steht für die Unterstützung gerade von Soloselbständigen und kleineren bis mittleren Betrieben, da diese für die größte Wirtschaftskraft und das Zur-Verfügung-Stellen der überwiegenden Mehrzahl der Arbeitsplätze in Deutschland sorgen.
Dieses war und ist ein Grund, warum ich als Selbstständiger mit einem Kleinstbetrieb meine politische Heimat bei der FDP gefunden habe und diese Entscheidung bis heute als die einzig richtige erachte.
Konkret setze ich mich für folgende Maßnahmen ein:
- Die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder massiv ausbauen, um jedem/jeder die Möglichkeit einer Tätigkeitsaufnahme zu ermöglichen, trotz der wichtigen Entscheidung Eltern zu sein
- Eine Stärkung der Gewerbeflächenentwicklung für den gesamten Regionalverband mit noch intensiverer Zusammenarbeit aller 10 Städte und Gemeinden, auch bei bestehenden Leerständen und Flächen
- Einfachere und beschleunigte Genehmigungsverfahren, u.a. durch Digitalisierung, die dazu beitragen muss, dass Freiräume geschaffen werden, um schnelleren persönlichen Kontakten zur Verwaltung bekommen zu können
- Ausschluss von Erhöhung der Gewerbe- und der Grundsteuer
- Kooperationen eingehen, um Ver- und Entsorgungskosten im Anstieg zu bremsen bzw. im Idealfall zu senken
Anne Lahoda (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Es wurde kein Statement eingereicht.
Dr. Carolin Lehberger (SPD)
Der Regionalverband ist ein wirtschaftliches Kraftzentrum. Bei uns wachsen Branchen, wie Industrie, Handel, Dienstleistung, Forschung und Technologietransfer und machen die Region zu einem besonders attraktiven und spannenden Wirtschaftsstandort. Ich möchte natürlich, dass das so bleibt. Deshalb möchte ich ansässige Betriebe stärken, neue Unternehmen ansiedeln und damit Arbeitsplätze schaffen. Konsequenterweise muss der Regionalverband seine Gestaltungsmöglichkeiten voll ausschöpfen und Investitionen fördern. Er soll weiterhin kraftvoller Motor der wirtschaftlichen Entwicklung bleiben.
Darüber hinaus möchte ich die besten Rahmenbedingungen für unsere Betriebe und für „gute Arbeit“ schaffen. Dabei denke ich an sogenannte „weiche“ Standortfaktoren wie Kultur und Naherholung. Unsere Region, der Regionalverband, ist wirklich lebens- und liebenswert. Es gibt viele schöne Orte zu entdecken. Diese Orte müssen ‚sichtbarer‘ werden. Und in den Fokus gerückt werden einer Strategie für Naherholung und Tourismus, und zwar für den gesamten Regionalverband. Ich halte es für sinnvoll, wenn wir zum Beispiel weiter investieren in Radwege, den Ausbau von bestehenden Wanderwegen, die Entwicklung von neuen Wanderwegen. Solche Pluspunkte für den Standort möchte ich fördern und ausbauen.
Und schließlich möchte ich kleine und mittelständische Unternehmen fördern, indem ich die berufliche Bildung stärke. Der Regionalverband ist Träger der beruflichen Schulen im Regionalverband und zuständig für Schulgebäude, Schulhöfe, Sachausstattung. An unseren beruflichen Schulen werden die Fachkräfte von Morgen ausgebildet. Hier werden die Weichen gestellt für die Zukunft der jungen Menschen, die nicht nur unsere Industrie, sondern auch unser Mittelstand und unser Handwerk benötigen werden. Ich setze mich für digitale, moderne berufliche Schulen ein, in denen junge Menschen gerne lernen und fit gemacht werden für ihr zukünftiges Berufsleben.
Nicht zuletzt möchte ich mich weiterhin im Verein „Wirtschaftsregion Saarbrücken e.V.“ einbringen, dessen Geschäftsstelle beim Regionalverband Saarbrücken angesiedelt ist. Diese Organisation bringt als großes Wirtschaftsnetzwerk Unternehmen, Wissenschaft, Forschung, Kreditwirtschaft und Politik zusammen. Als Impulsgeber der lokalen Wirtschaft in der Region Saarbrücken ist es seine Aufgabe, die Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftskraft im Ballungsraum zu stärken und dadurch den gesellschaftlichen Wohlstand zu sichern und auszubauen.“
Ich bin sicher, im Zusammenspiel mit den relevanten Akteuren und der sprichwörtlichen Solidarität der Saarländer/innen untereinander wird der Regionalverband auch in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben.
Ralph Schmidt (CDU)
Wirtschaft im Regionalverband – Motor der Region
Der Regionalverband, muss sich als „Dienstleister und Impulsgeber“ für Kommunen, Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, und die Menschen in der Region verstehen. Ein One-Stop-Shop für Unternehmen sollte als zentraler Ansprechpartner für wirtschaftliche Anliegen dienen und bei bürokratischen Erfordernissen unterstützen. Start-ups müssen die passenden Rahmenbedingungen erhalten, da bestehende Angebote oft nicht dem tatsächlichen Bedarf entsprechen und besser koordiniert werden müssen. Der Regionalverband muss sich für die Gewinnung und den Ausbau von Arbeits- und Fachkräften, z.B. durch verbesserte Betreuungsangebote für Familien und neue Konzepte zur Fachkräftesicherung, einsetzen. Fachkräfte aus dem Ausland sollten durch eine gute „Ankommensstruktur“ integriert werden, mit klarer Trennung von Asyl- und Arbeitsmigration und Unterstützung des „Haus des Ankommens“. Für die Standortsicherung sollten durch abgestimmte Erschließung von Brachflächen und die Entwicklung neuer Gewerbegebiete Räume und ein gutes Klima für bestehende und neue Unternehmen geschaffen werden, um Wachstum und Neuansiedlungen zu ermöglichen. Für all das will ich mich zukünftig als neuer Regionalverbandsdirektor einsetzen. Mehr zu meinem Plan unter: www-ralph-schmidt.de
Herzlichst
Ihr Ralph Schmidt